5 Facts about “Catron: Die Melodie der Sterne” von Anja Berger

5 Facts about “Catron: Die Melodie der Sterne” von Anja Berger

18. September 2019 Aus Von Claudia

5 Facts about…
Zwischen Licht und Dunkel (1)
Catron: Die Melodie der Sterne von Anja Berger

1. Die Szene, in der meine Protagonistin Kira mit ihrer Freundin Sonja im botanischen Garten der Uni-Düsseldorf über Sonjas neuen Freund spricht, hat ein reales Vorbild. Die geschilderte Haushaltsbeschreibung des Studenten durfte ich während meiner eigenen Studienzeit erleben und habe sie bis heute in lebhafter Erinnerung.

2. Ein weiterer Protagonist – Skjaldan – hat ebenfalls reale Vorbilder. Er setzt sich aus den liebenswürdig – skurrilen Eigenschaften dreier sehr engagierter Lehrkräfte zusammen, die ich während meines ersten – und zweiten Studiums erleben durfte.
Der eine davon ließ uns – auf der Verfolgung verschiedener Tierspuren -mehrfach durch Gebüsch und Schlamm kriechen, Rosenhecken durchqueren und anderes “interessantes” Gelände meistern. Dabei wies er uns freundlich lächelnd auf Besonderheiten wie Losung, Kratzspuren oder Haare am Gebüsch hin.
Dem zweiten waren sogar auf heißem Basalt geschmolzene Schuhsohlen (sowie einiges andere) egal, wenn er uns nur interessante Steinformationen zeigen konnte. Dafür konnte man sich auch schonmal an einem Steilhang abseilen oder in Sandalen auf einem Gletscher herumkraxeln …
Der dritte hatte ein Faible dafür uns Pflanzen zeichnen zu lassen um uns das Hinschauen zu lehren. Um zu beobachten saßen wir mitunter stundenlang an einem Ort – Wetter egal – um das Wesen der Pflanze und des Ortes zu erfassen, an dem sie stand.

3. Ich werde, da es in meinem Buch keine Paarbildung oder romantische Szenen gibt, oft gefragt, ob ich da nicht etwas hätte einbauen können. Nein, hätte ich nicht, denn abseits vom allgemeinen Glauben, dass die Liebe zwischen Mann und Frau, Frau und Frau, Mann und Mann und alle weiteren Spielarten die Welt zusammenhält, interessiere ich mich nicht für Romantik. Und ich schreibe am besten über Dinge, die mich interessieren.

4. Vorbild für die politische und wirtschaftliche Situation in meiner Welt, war grob gesprochen die Zeit der Völkerwanderung nach dem Fall des römischen Reiches. Das Land Aidris ist in Tendenzen an das Kalifat Córdoba angelehnt – Die Hochebene Dhravannor hat entlehnungen aus Tibet und Island. Andoran kommt dem Fankenreich nahe – die dort sehr mächtigen Handelshäuser jedoch gehören eigentlich in eine spätere Zeit.

5. Das Weltentor von Edvic Challis kann man in Wales besuchen. Man sollte sich GUTES Schuhwerk einpacken und dann in den Brecon Beacons den “Waterfall Trail” wandern. An einer Stelle, die ich jetzt nicht verrate – ihr findet die schon – gibt es eine Steinformation, die Pate für mein Weltentor wurde. Edviks Haus sucht man dort jedoch vergeblich.

Vielen Dank an Anja für diese Fakten.

 

Inhalt:

Als die Studentin Kira Sanders einen verzweifelten Hilferuf hinter einer geheimnisvollen Melodie wahrnimmt, hält sie diese zunächst für ein Produkt ihrer Fantasie. Kurz darauf findet sie sich jedoch in einer mittelalterlich anmutenden, halb zerstörten Stadt wieder, die von grauenerregenden Kreaturen heimgesucht wird. Wurde sie gerufen, um die Menschen zu schützen oder verfolgt derjenige, der sie rief, ein gänzlich anderes Ziel? Mit Schrecken erkennt Kira, dass durch ihre Anwesenheit ein jahrhunderte alter Konflikt zwischen zwei magischen Schulen neu auflebt und dass man von ihr erwartet, sich für eine Seite zu entscheiden.
[Quelle: Anja Berger]

 

Claudia