“Dunkelfall” von Robert und Sarah Glas

30. November 2017 Aus Von Claudia

Dunkelfall
Robert und Sarah Glas

Am 11.10.2017 beim Buchheim Verlag erschienen
Genre: Urban Fantasy

 

Klappentext:

Als Liam Weston, ein abgehalfterter Musiker, in einem Gewittersturm die völlig durchnässte und verängstigte Cara findet und ihr Unterschlupf gewährt, kann er nicht ahnen, dass ihre Begegnung sein Leben für immer verändern wird. Verfolgt vom mysteriösen Mann in Blau, treten die beiden eine Flucht ins Ungewisse an, die sie nach Fallen Mountain führt, dem Ort, von dem Liams schlimmste Albträume handeln und an dem er als Kind beinahe sein Leben verlor.

Bald muss er erkennen, dass Caras und seine eigene Vergangenheit eng verknüpft sind und sich ihre Wege nicht per Zufall gekreuzt haben. In einer Welt, in der Magie plötzlich zu Realität wird, sehen sich ein Mann ohne Zukunft und eine Frau ohne Vergangenheit gezwungen, um mehr als nur ihrer beiden Leben zu kämpfen.

[Quelle: www.buchheim-verlag.de]

 

Meine Meinung:

Erste Worte:

Für Cara roch der Tod in dieser Nacht nach Urin und blinden Käfern, die durch schwarzes Moos krochen.

„Dunkelfall“ ist flüssig geschrieben und obwohl es sich auch gut lesen lässt konnte mich das Buch nicht gänzlich erreichen. Zwar habe ich es relativ schnell durchgelesen aber ich war mehrfach versucht es abzubrechen, nun, am Ende bin ich recht froh das ich es bis zum Ende gelesen habe. Aber über Längen war ich einfach nur verwirrt und auch irgendwie neugierig was da nun geschieht.

Mit diesem Buch tat ich mich etwas schwerer aber ich fand die Atmosphäre wirklich interessant und auch die Idee fand ich sehr Originell.

Die Protagonisten haben interessante Züge aber so richtig überzeugen konnten sie mich nicht.

Liam ist mir sympathisch aber durch seine Kindheitserlebnisse wirkt er auf mich auch etwas ängstlich und eigenartig. Obwohl in ihm ein liebenswerter Kern steckt konnte ich mit ihm nicht richtig warm werden.

Ähnlich sieht es mit Cara aus wobei man ihr ja noch weniger erfährt und sie dadurch noch undurchschaubarer wird.

Die Szenen sind interessant ausgedacht und die Atmosphäre fand ich durchaus spannend und reizvoll. Dennoch konnte ich mich nicht gänzlich auf die Geschichte einlassen. Über Längen fand ich die Geschehnisse einfach nur verwirrend und dachte, das kann sich nur um einen Fieberwahn handeln. Als ich endlich wieder Klarheit hatte fand ich die Geschichte und die Szenen gelungen und viele konnte ich mir auch gut vorstellen,

Das Cover und der Klappentext haben mich angesprochen. Ich mag die Farben und die Gestaltung. Leider konnte mich der Inhalt nicht ganz erreichen.

 

Mein Fazit:

„Dunkelfall“ ist ein Roman der mich über Längen sehr verwirrt zurück gelassen hat. Er konnte mich nicht gänzlich abholen und durch tragen. Trotz Abbruchgedanken habe ich das Buch beendet und bin auch froh darüber denn die starke Verwirrung wich doch einer interessanten Geschichte. Die Atmosphäre fand ich sehr gelungen. Riskiert einfach einen Blick vielleicht holt Euch das Buch besser ab.

3 von 5 Bücher
Verwirrend aber hat was